Mir fehlt in manchen Momenten das Licht. Im Denken ist es die Klarheit, im Körper die Gesundheit, im Außen das feine Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, die tastende Berührung, das Spüren. Im Fühlen ist es die Liebe. Im eigenen Wirken die Erfüllung. Liebe ist Verbundenheit. Wäre ich ein Mensch der Menschheit, so würde mir nichts fehlen. Uns allen zusammen fehlt nichts. Es sei denn das Licht. Vielleicht bin ich egoistisch und möchte mehr davon haben, als mir im Mittel zusteht!?

jahnna Kreis G, Tusche

Ich glaube, dass jedem Menschen und Wesen unendlich viel Licht zusteht. Es gibt unendlich viel davon! Es vergeht niemals und kann nicht verbraucht werden. Es schadet weder mir, noch irgend jemandem, mein Licht auszuweiten. Ich lebe, um heil zu werden und damit hell!¹ Ich kann nur vermuten, dass das nicht jeder möchte. Warum sonst fügen Menschen sich selbst und anderen Wunden und Schaden zu?

Wenn ich voller Liebe wäre, wäre mein Herz offen und weit, ich würde Emotionen im Mitgefühl begegnen, die Menschen um mich würden es spüren, ich würde in Verbundenheit leben und ohne weltlichen Mangel. Wenn ich gesund wäre, hätte ich Kraft und Beweglichkeit, all mein Wirken würde ich im Fluss ausüben. Wenn ich Klarheit im Denken hätte, wären alle Ideen in mir in Wegen verbunden und mein Leben eine glückliche Reise. Wenn ich erfüllt wäre, bräuchte ich keine Umstände, keine Zeit, keine Suche mehr. Mein Tun und Sein wäre ein einziger lebendiger Frieden. Denn das, was das Leben in der Erfüllung schenkt, ist das Licht!

Liebe Leserin, lieber Leser, hier ist die erste Frage an dich:

Was ist wirklich wahr?

Bist du erfüllt? Voller Liebe? Klar im Denken? Gesund? Möchtest du es sein?

Fehlt dir etwas?

Oder geht es allein darum, den Gedanken des Fehlens zu vertreiben!? ;-)

1: Zwischen ‹heil› und ‹hell› fehlt nur ein winziger Verbindungsstrich unter dem i-Punkt. «Ich weiß» ist doppeldeutig: es meint das ganze Verstehen und die hellste aller ‹Farben› zugleich. Im Bulgarischen heißt heilig ‹svetia› und das Licht ‹svetlina›. Das Licht hat auch in dieser Sprache das ‹L› der Liebe, das im ‹Licht› das ‹ich› anführt.

veröffentlicht am 1.3.2017, letzte Änderung am 9.3.2017 um 14:00 Uhr

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